Engagierte Menschen & Unternehmen
Das kleine Grüppchen der Gründer und einige wenige neue Mitglieder sind die treibende Kraft des Frankfurter Slow Mobils: Sie informieren Schulen, Horte, Kindergärten oder -tagesstätten über Existenz und segensreiche Wirkung des zauberhaften Kinderkochwagens, machen Einsatzpläne, organisieren Köche und Fahrer, lösen logistische Probleme bei Samstags- oder Sonntagsanfahrten, machen die Abrechnungen, verschicken Spendenbescheinigungen. Und sind glücklich, dass sich die Heidenarbeit lohnt. Aber noch glücklicher wären sie, wenn sich die Last auf ein paar aktive Schultern mehr verteilen ließe – weshalb sie sich immer wieder auf die schwierige Suche nach neuen idealistischen Mitmachern begeben …
Weil jedes Kind für 1 x Slow Mobil nur einen symbolischen Euro hinlegen muss, ist der gemeinnützige Verein Junior Slow Frankfurt e.V. dringend auf Unterstützung angewiesen, um den Kinderkochwagen am Laufen zu halten. Und er ist froh, dass die Stadt Frankfurt, eine Reihe von Firmen und etliche Privatleute die gute Sache mit Geld unterstützen. Aber genauso wichtig sind Sponsoren, die mit Sach- und Arbeitsleistungen helfen und kostenlos Geräte installieren, gebrochene Leitungen reparieren, den Wagen chauffieren, die Zutaten für die Kinderküche liefern oder dafür sorgen, dass das Frankfurter Slow Mobil zu einer bekannten Größe wird.
Schirmherrin unseres Slow Mobils ist die Frankfurter Bürgermeisterin Jutta Ebeling
Ganz oben auf ihre Website hat sie ein Kant-Zitat gestellt: Auch in schwierigen Zeiten gibt es eine gewisse Pflicht zur Zuversicht.
Direkt darunter bringt sie eine Konkretisierung dieses Zitats für die heutige Zeit vom (leider viel zu früh verstorbenen) Kabarettisten Matthias Beltz: Es gibt kein Recht auf Glück, aber wir haben die Pflicht, nicht unglücklich zu sein. Denn du sollst deinen nächsten nicht nerven wie dich selbst. Das ist der neue Kategorische Imperativ.
Jutta Ebeling hat immer mit Kindern zu tun gehabt: zuerst als Lehrerin an einer Sozialen Brennpunktschule in Rüsselsheim und anschließend an einem Frankfurter Gymnasium. 1989 wurde sie zum ersten Mal zur Dezernentin für Schule und Bildung gewählt, bis sie im Sommer 2006 neben dem Frauen- und Bildungsdezernat auch das Bürgermeisteramt der Stadt Frankfurt übernahm. – Weil sie offensichtlich den neuen Kategorischen Imperativ verinnerlicht hat, arbeitet Jutta Ebeling erfolgreich und effizient.
Wir sind sehr froh über eine Schirmherrin, bei der die Prominenz von außerordentlicher Fachkompetenz begleitet wird. Und ein bisschen stolz sind wir auch auf sie …

